Belastungsgrenze - TAXI Jakubiak, Marl 02365/44400

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Ermittlung der persönlichen Belastungsgrenze

Die Belastungsgrenze wird für Angehörige, die im gemeinsamen Haushalt leben, zusammen berechnet. Dabei können Freibeträge geltend gemacht werden. Der erste Angehörige ist in der Regel der Ehepartner.
Weitere Angehörige können bei mitarbeitenden Familienangehörigen in landwirtschaftlichen Betrieben zum Tragen kommen.
Außerdem werden die Kinder berücksichtigt; bis zu dem Jahr, in dem ein Kind 18 Jahre alt wird, gilt das unabhängig von ihrem Versicherungsstatus.

Für 2020 gelten folgende Freibeträge
5.733 Euro für den ersten Angehörigen
3.738 Euro für jeden weiteren Angehörigen und
7.812 Euro für jedes zu berücksichtigende Kind.


Beispiel für die Berechnung der Belastungsgrenze

Jahresbruttoeinkommen Ehemann: 20.000 Euro
Jahresbruttoeinkommen Ehefrau: 15.000 Euro
Jahresbruttoeinkommen gesamt: 35.000 Euro
Freibetrag Ehegatte: 5.733 Euro
Freibetrag 2 Kinder: 15.624 Euro (pro Kind 7.812 Euro)

Freibeträge gesamt: 21.357 Euro

Jahresbruttoeinkommen minus Freibeträge = zu berücksichtigendes Familieneinkommen
= 35.000 Euro - 21.357 Euro = 13.643 Euro

Belastungsgrenze 2 Prozent: Hier müssen Zuzahlungen bis zu einem Betrag in Höhe von 272,84 Euro geleistet werden.
Belastungsgrenze 1 Prozent: Chronisch Kranke müssen Zuzahlungen bis zu einem Betrag in Höhe von 136,43 Euro leisten.

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/zuzahlungen-die-regeln-fuer-eine-befreiung-bei-der-krankenkasse-11108

Die hier enthaltenen Informationen beruhen auf den aktuell vorliegenden Erkenntnissen, sie erheben allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtssicherheit.
Insbesondere bietet diese Information keine Rechtsgrundlage für Haftungsansprüche gegen den Herausgeber.
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