Belastungsgrenze - TAXI Jakubiak, Marl 02365/44400

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Ermittlung der persönlichen Belastungsgrenze

Die Belastungsgrenze wird für Angehörige, die im gemeinsamen Haushalt leben, zusammen berechnet. Dabei können Freibeträge geltend gemacht werden. Der erste Angehörige ist in der Regel der Ehepartner.
Weitere Angehörige können bei mitarbeitenden Familienangehörigen in landwirtschaftlichen Betrieben zum Tragen kommen.
Außerdem werden die Kinder berücksichtigt; bis zu dem Jahr, in dem ein Kind 18 Jahre alt wird, gilt das unabhängig von ihrem Versicherungsstatus.

Für 2022 gelten folgende Freibeträge
5.922 Euro für den ersten Angehörigen
3.738 Euro für jeden weiteren Angehörigen und
8.388 Euro für jedes zu berücksichtigende Kind.


Beispiel für die Berechnung der Belastungsgrenze

Jahresbruttoeinkommen Ehemann: 20.000 Euro
Jahresbruttoeinkommen Ehefrau: 15.000 Euro
Jahresbruttoeinkommen gesamt: 35.000 Euro
Freibetrag Ehegatte: 5.922 Euro
Freibetrag 2 Kinder: 16.776 Euro (pro Kind 8.388 uro)

Freibeträge gesamt: 22.689 Euro

Jahresbruttoeinkommen minus Freibeträge = zu berücksichtigendes Familieneinkommen
= 35.000 Euro -22.689 Euro = 12.302 Euro

Belastungsgrenze 2 Prozent: Hier müssen Zuzahlungen bis zu einem Betrag in Höhe von 246,04 Euro geleistet werden.
Belastungsgrenze 1 Prozent: Chronisch Kranke müssen Zuzahlungen bis zu einem Betrag in Höhe von 123,02 Euro leisten.

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/zuzahlungen-die-regeln-fuer-eine-befreiung-bei-der-krankenkasse-11108

Die hier enthaltenen Informationen beruhen auf den aktuell vorliegenden Erkenntnissen, sie erheben allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtssicherheit.
Insbesondere bietet diese Information keine Rechtsgrundlage für Haftungsansprüche gegen den Herausgeber.
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